Richtig kaufen: Waschmaschine
Im Schnitt hält eine Waschmaschine gut zehn Jahre. Wer demnächst eine neue Maschine benötigt, sollte dabei weniger auf die Marke und den Preis achten als vielmehr auf technische Details. Diese entlasten einerseits die Umwelt, sparen auf der anderen Seite aber im Lauf der Jahre viel, viel Geld.
Preis

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Dieser sollte keinesfalls das alleinige Kauf-Kriterium sein. Denn Tests zeigen: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Preis und Qualität einer Waschmaschine. Gut getestete Maschinen gibt es etwa für 550 bis 600 Euro. Vorsicht bei vermeintlichen Preis-Schnäppchen (um 300 Euro): Meist erkauft man sich diese Preise durch einen hohen Strom- oder Wasserverbrauch. Aber Tests haben auch gezeigt: Gute Noten erhielten nur die Waschmaschinen, die nicht zu den billigsten gehörten. Qualität hat also beim Waschen ihren Preis, rechnet sich aber langfristig auch.
Schleuderzahl
Wer die Wäsche an der Luft trocknet, für den sind 1.200 Umdrehungen völlig ausreichend – die Maschinen sind deutlich günstiger. Wer aber einen Wäschetrockner hat, sollte auf 1.600 Umdrehungen achten. Denn: Das nicht ausgeschleuderte Wasser muss sonst vom Trockner weggegetrocknet werden. Wäschetrockner verbrauchen gut 10 Prozent weniger Energie, wenn die Wäsche zuvor mit 1.600 statt nur mit 1.200 Umdrehungen geschleudert wurde. Nochmals: Das ist nur bei Wäschetrocknern sinnvoll, sonst aber nicht.
Stromverbrauch
Eines der wichtigsten Kauf-Kriterien. Gute Maschinen (siehe auch unten) benötigen je Waschgang Strom für 30 bis 40 kWh, weniger gute Maschinen dagegen 70 bis 80 kWh. Bei einer durchschnittlichen Nutzung summiert sich die Differenz während eines Waschmaschinen-Lebens leicht auf 150 Euro. Die beste Maschine im Test verbrauchte gerade 180 Euro Strom, die schlechteste dagegen mehr als 350 Euro.
Trommelgröße
Vorsicht, viele neue Modelle haben Trommeln, die 7 oder 8 kg Wäsche fassen. Für eine Familie mit Kindern sicher sinnvoll. Wer allein oder zu zweit wohnt, für den reichen 5 kg Fassungsvermögen völlig aus.
Temperatur
Vierzig Grad reichen meist für normal verschmutzte Wäsche. Im Vergleich zu 60-Grad-Wäsche spart man etwa ein Drittel der Energie.
Warmwasser
Einer der wichtigsten Spartipps: Schließen Sie eine Waschmaschine an die Warmwasser-Leitung der Heizung an. Der Vorteil: Nicht die Waschmaschine heizt das Wasser auf, sondern der weitaus effizientere Boiler. Spart leicht 15 Prozent der Stromkosten
Wasserverbrauch
Gute Maschinen sollten etwa 45 Liter Wasser je vollständigem Spüldurchgang verbrauchen. Achtung: Einige Hersteller werben mit einem Wasserverbrauch von 38 oder 41 Litern. Zwar ist ein möglichst geringer Verbrauch sehr gut. Gleichzeitig wird aber in der Regel nicht mehr gut genug gespült. Und Extra-Spülgänge verbrauchen dann mehr.