Per Mini-Job mehr Rente
Gut 8 Millionen Menschen arbeiten per Mini-Job
Doch nur die wenigsten nutzen das freiwillige Aufstocken, um so später mehr Rente zu erhalten. Doch genau das lohnt.Grundsätzlich zahlen bei normalen 400-Euro-Minijobs (geringfügig Beschäftigte) nur Arbeitgeber Abgaben. Für Arbeitnehmer sind diese Jobs steuer- und abgabenfrei.
Was viele Mini-Jobber nicht wissen:

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Mini-Jobs
Obwohl der Arbeitgeber die Beiträge zur Rentenversicherung komplett leistet, entstehen daraus keine vollen Beitragszeiten.
Wer aber freiwillig die Beiträge des Arbeitgebers aufstockt, erhält volle Ansprüche in der Rentenversicherung.
Und dies lohnt sich vor allem für Frauen, die bisher in ihrem Leben relativ wenige Beitragszeiten gesammelt haben
Der erste Schritt:
Das Aufstocken selbst ist relativ einfach (und sehr günstig). Der erste Schritt dazu: Man verzichtet formal auf die Versicherungsfreiheit (nämlich dass man selbst keine Beiträge zahlt). Dies geschieht durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber.
Faktisch bedeutet dies, dass der Arbeitgeber dann die zum vollen Beitrag fehlenden Teile vom Minijob-Gehalt abzieht – und den Betrag an die Rentenkasse überweist. Da der Arbeitgeber schon 15 % übernimmt, verbleiben für den Beschäftigten nur noch 4,9 %. Bei einem Verdienst von 400 Euro entspricht dies etwa 19 Euro je Monat.